Glossary

Lomi-Lomi-Nui-Massage

Lomi ist der hawaiianische Ausdruck für "drücken, kneten, reiben". In der Sprache der Hawaiianer bedeutet die Verdoppelung eines Wortes dessen Verstärkung um ein Vielfaches. Das doppelte Lomi unterstreicht daher die Intensität und Qualität der Massage. Nui bedeutet "wichtig, einzigartig, groß". Die Lomi-Lomi-Nui-Massage stand in Hawaii ursprünglich in Verbindung mit einem rituellen Tanz; sie heißt von daher auch Tempeltanz-Massage. Lomi-Lomi-Nu wurde eingesetzt, um Menschen auf einen Neuanfang im Leben vorzubereiten. Sie war und ist ein reinigendes Ritual, das der Befreiung von belastenden Energien dient. Massiert wurden auch diejenigen, die eine besondere Aufgabe vor sich hatten, um ihren Körper und Geist mit Energien aufzuladen. In den alten hawaiianischen Familientraditionen haben sich unterschiedliche Lomi-Massagetechniken herausgebildet. Darin eingeschlossen ist die tiefe Beziehung zu allem Lebendigen, die Anerkennung der zu behandelnden Person und die Freude an dem durchgeführten Ritual. Wenn perfekt durchgeführt, sehr wohltuende Wellness-Anwendung.
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Lymphdrianage

Die Lymphdrainage aktiviert das Lymphsystem des Körpers durch sanfte Massage. Das Lymphsystem ist Träger des Immunsystems des Körpers und auch für Entwässerung zuständig. Manuelle Lymphdrainage soll Stauungen im System überwinden. Die Behandlung umfasst einen Zeitraum von mehreren Wochen bei täglich 1-2 Massagen. Bei Thrombosen, Herzerkrankungen oder Krebserkrankung der Lymphknoten darf sie nicht zur Anwendung kommen.
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Massage

Die klassische Massage (griech. massein = kneten) erlangt nach ihren Ursprüngen im Altertum jetzt eine neue Blüte. In erster Linie werden Muskelverspannungen beseitigt, aber auch gegen Kopfschmerzen, Reizdarm und Erschöpfung wird die Massage verwendet. Kräftiges Kneten entspannt die Muskeln, Reiben fördert die Durchblutung, Klopfen steigert die Muskelspannung. Durch angenehm empfundene Massage wird das Glückshormon Serotonin vermehrt ausgeschüttet, denn sie lässt auch das Zusammenwirken von Körper und Seele spüren. Durch Massage werden über das weitverzweigte Netz von Nervenbahnen Reize auf den gesamten Körper ausgeübt. Für positive Effekte werden 6 bis 10 Massagen als Serie empfohlen. Frische Verletzungen, Thrombosen, Gefäßverkalkungen und Tumoren sind Kontraindikationen!
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Medical Wellness

Leider "inflationare" Ausbreitung des Begriffes Medical Wellness auf alles erdenklich Mögliche. Auf dem 1. Medical Wellness Kongress in Berlin 2007 wurde von verschiedenen beteiligten Berufsfeldern eine für Deutschland gemeinsame Definition als Konsens beschlossen: "Medical Wellness beinhaltet gesundheitswissenschaftlich begleitete Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität und des subjektiven Gesundheitsempfindens durch eigenverantwortliche Prävention und Gesundheitsförderung sowie der Motivation zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil".  Im Unterschied zum Begriff Wellness betont Medical Wellness zusätzlich den medizinalen Charakter und damit die Anwesenheit medizinischer und ärztlicher Konzeption. Medical Wellness zielt nicht nur die Vermeidung von Krankheit sondern auch auf die Stabilisierung der individuellen Lebensqualität bei z. B. Vorliegen einer chronischen Krankheit oder auch nur eines altersentsprechenden gesundheitlichen Defizits. Konzeptionen auf diesem Gebiet sind eine altersangepaßte körperliche Aktivität und (gesunde) Lebensweise, Ausgleich möglicher krankheits- oder altersbedingter bedingter Defizite sowie die Empfehlung und Vermittlung von Programmen zur nachhaltigen Stabilisierung dieser Effekte.
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Meditation

Meditation (lat. meditatio = religiöse Versenkung) kann in den östlichen Religionen auch das Versenken in einen besonderen Bewusstseinszustand oder Kontaktaufnahme mit der spirituellen Dimension des Seins bedeuten. Heute ist die Meditation eine nichtreligiöse Art von Stressabbau und Entspannung. Nachgewiesen ist die Verlangsamung des Stoffwechsels während der Meditation. Sie hat auch als methodische Entspannungsübung Eingang in die Psychotherapie gefunden, z.B. in der Form des Autogenen Trainings. Psychosomatische Beschwerden wie nervöse Magen- und Herzbeschwerden, Schlaflosigkeit, depressive Stimmungen und Bluthochdruck können durch Meditation positiv beeinflusst werden. Bei ängstlichen Personen dagegen kann Meditation diese Angst noch verstärken.
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Modelagen

Besondere Form von Masken, die nach dem Auftragen hart werden und mit Hilfe besonderer Wirkstoffe und durch Wärmeentwicklung eine reinigende, glättende, regenerierende und durchblutungsfördernde Wirkung haben sollen.
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Molkekur

Täglich werden 1 bis 1,5 Liter Kurmolke oder Molkepulver verdünnt mit Wasser verteilt als 6 bis 8 Einzelportionen in kleinen Schlücken getrunken. Dazu werden 2 bis 3 Liter Mineralwasser oder Kräutertees oder basische ungesalzene Gemüsebrühe getrunken. Ergänzend können auch Frischpflanzensäfte von Brennessel, Löwenzahn oder Artischocke zur Blutreinigung und Entgiftung getrunken werden. Die Molkekur ist eine häufig angewendete Diätkur zur Gewichtsabnahme, bei ihr können etwa 400 bis 500 Gramm Gewicht pro Tag reduziert werden.
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Moorbäder

Moor entstand als natürliches Heilmittel aus in Jahrtausenden wegen fehlenden Sauerstoffs nicht vollständig zersetzten Pflanzen. Es hat ein hohes Wärmespeicherungssvermögen und gibt diese Wärme auch sehr langsam ab. Die durch Moorbäder entstehende lang anhaltende Wärmewirkung dringt tief in den Körper ein. Moorbäder wirken oft schmerzlindernd und heilend.
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MORA-Therapie

Die MORA-Therapie ist ein ganzheitliches Diagnose- und Behandlungsprinzip und arbeitet mit so genannten "patienteneigenen Schwingungen im ultrafeinen Bioenergiebereich". Sie ist die Wegbereiterin der daraus abgeleiteten Bioresonanz-Therapie. Entwickelt wurde diese Therapiemethode 1977 von dem Arzt Dr. F. Morell und dem Ingenieur E. Rasche, woraus sich auch der Name MO-RA ergeben hat. Untersuchungen der ETH Zürich haben ergeben, dass mit Bio-Resonanztherapie keine nachweisbaren Ströme fließen, weder „disharmonische noch harmonische“. Da die Wirkung offenbar reine Plazebo-Wirkung ist, sind sämtliche Diagnostik- und Heilungsversprechen mit dieser Methode eher unseriös!
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Ornish, Dr. Dean

Dean Ornish war Arzt an verschiedenen Krankenhäusern in San Francisco und Dozent an der University of California. Außerdem ist/war er Leiter des Instituts für Präventiv-Medizin in Sausalito, USA, und war u.a. persönlicher Berater von Bill Clinton. Das Heilungsprogramm, das Dean Ornish "Öffnung des Herzens" nennt, ist eine Ergänzung und kein Ersatz für konventionelle medizinische Therapie. Wer unter einer koronaren Herzerkrankung oder anderen Störungen leidet, konsultiert in jedem Fall seinen Arzt, bevor er mit diesem Programm beginnt. Jeder Mensch ist anders; also muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich einer Bypass-Operation unterziehen soll oder nicht, ob eine Angioplastie sinnvoll oder überflüssig ist, ob Medikamente genommen werden oder nicht. Diese Optionen sind immer ganz persönliche Entscheidungen, die jeder induviduell nur nach Rücksprache mit seinem Arzt treffen sollten. In diesem so genannten  Ornish-Programm geht es um die „Heilung des Herzens - in physischer, emotionaler und spiritueller Hinsicht.“ Natürlich können so erreichte Veränderungen der Lebensführung positiven Einfluss auf den Verlauf von Herzerkrankungen haben, ebenso sicher kann aber keine "reparierende" Wirkung erwartet werden! Der Ansatz ist besonders interessant zur Vermeidung von Herz- und Gefäßerkrankungen (Prävention)!
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